Start / Aktuelles

Herzlich Willkommen

auf der offiziellen Internetseite der LEADER-Region "Börde-Bode-Auen" im Salzlandkreis. Seit 2008 nimmt die Region Börde-Bode-Auen schon an LEADER teil und hat seit dem vielfältige Projektideen hervorgebracht. Ziel ist es, die regionalen Potenziale und Stärken optimal und dauerhaft tragfähig zu erschließen, um die Region somit zu einem attraktiven Lebens-, Wirtschafts-, Kultur- und Erholungsraum zu entfalten. Sie finden auf dieser Seite Wissenswertes über LEADER und die Region, die Lokale Aktionsgruppe sowie die bisherigen, geförderten Projekte.

 

 


 

Aktuelles

 

2. Aufruf für RELE-Richtlinie

Das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte informiert darüber, dass auf der Plattform "Elektronischer Agrarantrag in Sachsen-Anhalt" (ELAISA) der RELE-Richtline wurde. Die Änderungen im Aufruf betreffen nicht die Fördervoraussetzungen oder die Bewertung der Anträge mittels den von der VB ELER beschlossenen Auswahlkriterien. Der 2. Aufruf gilt nicht für Anträge mit Leader-Bonus.

Eventuelle Wartelisten müssen deshalb nicht aufgelöst werden. Die Anträge auf einer Warteliste sind gleichberechtigt mit den Neuanträgen entsprechend ihrer Punktzahl in die ALFF-Liste und später in die Landesliste einzuordnen. Für ggf. beantragten Vorhaben wurden Aufforderung versandt, diese bis 13.06.2016 zu vervollständigen. Gemäß Erlass des Ministeriums für Umwelt,  Landwirtschaft und Energie (MULE) wurden die ÄLFF angewiesen Anträge des 1. Antragsaufrufes, die bis zum 13.06. nicht vervollständigt  werden, nach Abstimmung mit dem Antragsteller als Neuanträge zu werten. Auf ELAISA wurde im FP 6309  auch eine aktualisierte Fassung der „Anlage –Erklärung ILEK“ eingestellt.

(Quelle: Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte)


Chancen nutzten - ohne Projektträger keine EU-Fördermittel!

19.05.2016
In der neuen EU-Förderperiode stehen für die Umsetzung und Förderung von Projekten neue Richtlinien zur Verfügung. Vor allem mit der sogenannten LEADER-Richtlinie werden die Förderungsmöglichkeiten über die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“ deutlich erhöht. Aber eine EU-Förderung kann kompliziert werden. Um diese Hürden überwinden zu können, gibt es seit Anfang Mai ein Regionalmanagement für die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“. Wie in der vergangenen Förderperiode betreut Frau Gudrun Viehweg, Geschäftsführerin der Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft, die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“. „Es ist ein schönes Gefühl, wieder für die Region tätig werden zu dürfen. Die Arbeit in der vergangenen Förderperiode war sehr konstruktiv und erfolgreich. 50 Projekte und knapp 4 Millionen Euro an EU-Fördermitteln konnten wir in der letzten Förderperiode in der Region umsetzen. Diese Zahlen motivieren!“

Und damit die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden kann, werden neue Projektträger gesucht. Projektträger können Vereine, Unternehmen oder auch Privatpersonen sein. Gesucht werden Projekte in den Bereichen Naherholung und Kultur sowie Dorfentwicklung. Es geht unter anderem um die Um-, Neu- und Weiternutzung historischer Gebäude zu touristischen, kulturellen, sozialen, gewerblichen aber auch zu Wohnzwecken. Familien mit Kindern unter 16 Jahren erhalten sogar einen Förderbonus von 5.000 Euro pro Kind. Im Bereich Naherholung und Kultur sollen neue Angebote geschaffen werden. Dies können ganz neue Ideen sein oder Ergänzungen in bestehenden Einrichtungen. Projektträger, die sich angesprochen fühlen, können sich direkt an das Regionalmanagement wenden.


Offizielle Anerkennung der LEADER-Region Börde-Bode-Auen

Auf der Festveranstaltung am 20.08.2015 im Roncalli-Haus im Magdeburg gab Minister Bullerjahn offiziell die LEADER-Regionen für die EU-Förderperiode 2014-2020 in Sachsen-Anhalt bekannt. 23 Regionen hatten sich als LEADER-Region beworben und 23 wurden anerkannt. Mit dabei die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“. Damit eröffnet sich für die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“ nach erfolgreichem Abschluss der EU-Förderperiode 2007-2013 erneut die Chance, EU-Fördermittel in Millionenhöhe einzuwerben.

Die Zulassungsurkunden wurden gemeinsam durch Herrn Minister Bullerjahn, Frau Staatssekretärin Keding und Herrn Präsident Pleye an Herrn Schierhorn, den Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe „Börde-Bode-Auen“ übergeben. Zu dieser Festveranstaltung waren neben den Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppen auch alle Landkreise und Kommunen, die als Auftraggeber für die Lokalen Entwicklungsstrategien gewirkt haben, eingeladen.

Mit der Anerkennung stehen den Regionen erneut Fördermittel für die Förderperiode 2014-2020 aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Verfügung. In der neuen Förderperiode gibt es zudem eine Weiterentwicklung durch den CLLD-Ansatz („Community Led Local Development“). Dies bedeutet so viel wie "Gemeinschaftsgeführte lokale Entwicklung“, was wiederum dem bereits bekannten "Bottom-up-Prinzip" entspricht. Neu ist dabei die Zugriffsmöglichkeit auf Investitionsprioritäten der beiden anderen EU-Fonds, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Europäischen Sozialfonds (ESF). Durch das Zusammenspiel der drei verschiedenen Fonds entsteht ein deutlich vergrößertes Förderspektrum, so dass die Wirksamkeit von Vorhaben, die dem LEADER-/CLLD-Ansatz folgen, verbessert werden kann.

Eine zentrale Rolle spielt die Lokale Aktionsgruppe „Börde-Bode-Auen“. Ihr gehören neben den Kommunen über 15 so genannte Wirtschafts- und Sozialpartner an. Die Lokale Aktionsgruppe entscheidet zukünftig über die Vergabe der Fördermittel in ihrer. Alle Bürgerinnen und Bürger aus der Region „Börde-Bode-Auen“ sind aufgefordert, sich mit Ideen, Projekten oder ihre Mitarbeit in den Prozess einzubringen. Dabei geht es um die Themen Naherholung und Kultur, Daseinsvorsorge einschließlich der Um-, Neu- und Weiternutzung von historischen Gebäuden, aber auch um Maßnahmen zur Berufsvorbereitung bzw. Berufsorientierung.

Seit 2007 arbeiten die Kommunen der Region „Börde-Bode-Auen“ erfolgreich zusammen. In der vergangenen Förderperiode 2007-2013 konnten dadurch nahezu 50 Projekte umgesetzt und über 3 Millionen Euro EU-Fördermittel eingeworben werden. Diese Arbeit soll jetzt als bestätigte LEADER-Region fortgesetzt werden.

Die offizielle Pressemitteilung des Finanzministerium finden Sie hier. Weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie.

(Foto: Robin Wittrisch)